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Pfadfindergesetz Nr. 7

Höchster Standart: Wir verwenden nur Papier, das mit dem Blauen Engel zertifiziert ist

Die Zusatzbriefmarke "GoGreen" kompensiert die beim Versand entstandenen Emissionen


Stammespost: CO2-Reduzierung

Pfadfinder sein bedeutet in der Gesellschaft mit gutem Beispiel voran zu gehen - daher wird unsere Stammespost jetzt ökologisch nachhaltig. Mit dem Service "Go Green" der Deutschen Post versenden wir Briefe jetzt CO² neutral. Desweiteren verwenden wir bei unseren Drucksachen nur noch 100% Recyclingpapier, zertifiziert mit dem "Blauen Engel".

Bei den meisten Dingen verbrauchen wir Energie. Ob es nun Auto fahren, Fernsehschauen oder Duschen ist. Aufgrund der Medienpräsenz des Thamas weiss heute jeder: Energieverbrauch bedeutet zugleich CO² Ausstoß, das wiederum unser Erdklima anheizt.

Was vielleicht auf den ersten Blick nicht so eindeutig ist, da ein sehr alltäglicher Vorgang: Auch das versenden von Post ist mit einem gewissen Co² Ausstoß verbunden. Das Auto, das die Briefkästen leert, der LKW, der sie zur Sammelstelle bringt, verbrauchen Energie. Außerdem müssen für die Produktion des Papiers für Brief und Umschlag Bäume gerodet werden, um den benötigten Zellstoff zu gewinnen.

Im siebten Pfadfindergesetz heisst es: "Als Pfadfinderin, als Pfadfinder lebe ich einfach und umweltbewusst." Auf dieser Grundlage wollen wir persönlich, aber auch besonders als Pfadfinderstamm, so leben, dass unsere Umwelt für künftige Generationen im jetzigen Zustand erhalten bleibt.

Wir sind momentan in einem Prozess, in dem wir alle Vorgänge unseres Stammeslebens überdenken und auf ihre Nachhaltigkeit überprüfen. Für die Stammespost, die wir drei- bis viermal jährlich an unsere Mitglieder verschicken heißt das zunächst, nur noch 100% Recyclingpapier für Umschläge und Briefpapier zu verwenden.

Da sich die CO² Emissionen bei der Zustellung leider nicht vermeiden lassen, haben wir uns für den Service „Go Green“ der Deutschen Post entschieden. Durch das Aufkleben einer Zusatzbriefmarke werden die Co² Emissionen „neutralisiert“. Das heißt, dass durch die Einnahmen umweltfreundliche Projekte finanziert werden, durch die anderswo die Menge an Co² eingespart werden, welche durch den Briefversand entstanden sind.

Kritiker dieses Systems sprechen dabei von einem „Ablasshandel“, man sündigt bedenkenlos weiter und kauft sein Gewissen mit Geld wieder frei. Wir stimmen zu, dass man Umweltverschmutzung dadurch nicht ungeschehen machen kann, aber man kann sie zumindest kompensieren. Und das ist immer noch besser, als gar nicht zu handeln.