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Ein bisschen Spaß muss sein: Der Versuch ein Gruppenfoto zu machen

Alles andere als trocken: Die Woodbadge Ausbildung

Wasserskifahren mit Rovern und Leitern

Burgaltendorfer Leiter beim "Jurten und Kothen Seminar"

5000 Pfadfinder beim Ruhrjamb in Bottrop

Unser Programm beim Pfarrfest: Geisterbahnzelt

Auf einem Hike (mehrtägige Wanderung) in Frankreich


Die Leiter im DPSG Stamm Vereinigte Ruhrhalbinsel

Was sind Leiter?
"Leiter" sind keine Altersstufe im eigentlichen Sinne mehr. Es ist lediglich der Sammelbegriff für alle über 18 jährigen im Stamm, die eine Gruppe leiten. Somit treffen sich Leiter auch nicht mehr in wöchentlichen Gruppenstunden, sondern in der Leiterrunde, die i.d.R. jeden 1. Freitag im Monat stattfindet. In diesem Forum können sich die Gruppenleiter über ihre Erfolge und Probleme austauschen, werden Aktionen und Lager geplant und über die Geschicke des Stammes beraten.

In der Leiterrunde sitzt aber auch der Stammesvorstand, Mitarbeiter ohne eigene Gruppe, der Elternbeirat und ein Vertreter der Roverrunde. Somit ist die Leiterrunde auch eine sehr heterogene Gruppe aus Männern und Frauen von 18 bis 50, Angestellten, Beamten, Studenten, Handwerkern, Gymnasiasten, Wissenschaftlern, Zivildienstleistenden... Diese Vielzahl von Perspektiven, Lebenserfahrungen und Fähigkeiten macht es möglich, kreative Ideen hervorzubringen und für jede Aufgabe verschiedenste Lösungswege zu finden.

Wie wird man Leiter?
Zunächst rekrutiert sich ein Teil der Neuleiter immer aus der Roverstufe (16 bis 21 Jahre), da sie die letzte Altersstufe in der "Pfadfinderlaufbahn" ist. Sobald ein Rover 18 ist, kann er sein Interesse äußern Leiter zu werden. Ist er dafür geeignet, kann der Vorstand ihn zum Leiter ernennen. Außerdem haben wir einen großen Teil "Quereinsteiger" in der Leiterrunde, die nicht vorher Rover waren, sondern direkt als Leiter angefangen haben.

Ausbildung
Egal, ob ehemaliger Rover oder Quereinsteiger, der Stamm gibt sich viel Mühe bei der Ausbildung seiner künftigen Gruppenleiter. Zunächst wird man Teil der Leiterrunde und plant als gleichberechtigtes Mitglied Lager und Aktionen des Stammes mit. Wenn man Zeit und Lust hat, ist man natürlich auch gleich bei der Ausführung dabei.
Ebenfalls am Anfang steht ein Gespräch mit dem Vorstand über Motivation und Interessen des Neuleiters. Ist dieses erfolgt, kann man erstmal als "Praktikant" zwei erfahrenen Gruppenleitern über die Schulter sehen, bevor man nach und nach mit in die Gruppenstundengestaltung einsteigt. Wenn man sich noch nicht sicher ist, welche Gruppe man leiten möchte, ist es sogar möglich, vorher in allen vier Altersstufen zu hospitieren. Und das so lange, wie man es für richtig hält. Bei uns wird niemand ins kalte Wasser geschubst.
Nebenbei absolviert der Neuleiter die sog. Wodbadgeausbildung. Das ist die international anerkannte Ausbildung zum Pfadfinderleiter. Es gibt viele verschiedene Ausbildungsorte und Termine (Wochenkurse, Wochenendkurse, Abendveranstaltungen), so dass sich die Ausbildung im Terminkalenders jedes Leiters unterbringen lässt. Insgesamt ist der Umfang 2 1/2 Wochen und wird i.d.R. über ein bis zwei Jahre verteilt gemacht. Die Kosten für Anreise, Unterkunft, Verpflegung und Kurs übernimmt der Stamm.
Um die Qualität in den Gruppenstunden sicher zu stellen ist die Ausbildung in unserem Stamm seit 2007 Jahren obligatorisch für Gruppenleiter. In einer Evaluation, die 2010 stattfand, zeigte sich bereits der Erfolg dieser Arbeit: 40% unserer Leiter haben die Ausbildung bereits abgeschlossen, 60% sind auf dem Weg dahin. Ein Ergebnis, das weit über dem Durchschnitt liegt.

Vorteile
Die Leiterrunde ist nicht nur eine Arbeitsgemeinschaft, sondern auch eine Gruppe guter Freunde, mit der die Arbeit richtig Spaß macht.
Mit seinen Mitleitern kann man auch in seiner Freizeit gut was unternehmen oder sogar in den Urlaub fahren.
Es gibt viele Bereiche, in denen man seine bereits vorhandenen Talente nutzen kann, aber auch immer neue Herausforderungen, an denen man sich ausprobieren kann.
Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist nicht immer leicht, gibt einem aber unheimlich viel zurück.
Pfadfinderei entwickelt soziale Kompetenz
Ehrenamtliches Engagement bei den Pfadfinder ist bei jedem Arbeitgeber gerne gesehen (nicht unwahrscheinlich, dass der Chef selber früher mal Pfadfinder war). Unser Diözesanbüro stellt dazu die entsprechende Bescheinigung aus.

Interesse?
Einach mal beim Vorstand anrufen und weitere Informationen einholen: 0201/5067385

Gut Pfad
Die Leiterrunde